Carina Worreschk auf dem Imvelo Safari Lodges Fam-Trip in Simbabwe

30.04. + 01.05.2018: Goodbye Germany, Hello Simbabwe
Heute Morgen saß ich noch voller Spannung und Nervosität am Schreibtisch auf der Arbeit und nun sitze ich voller Vorfreude auf den Imvelo Safari Lodges Fam-Trip am Gate B43 am Frankfurter Flughafen und warte auf das Boarding für meinen Ethiopian Airlines Flug über Addis Abeba nach Victoria Falls.
Nach einer gefühlten sehr kurzen Nacht landet unser nagelneuer Airbus 350 auf dem trubeligen Flughafen von Addis Abeba. Eine Erfahrung, die man mal gemacht haben sollte. Leute, die schon mal dort waren, wissen was ich damit meine….
Nach drei Stunden Aufenthalt geht es weiter. Fünf Stunden dauert der Anschluss-Flug von Addis Abeba nach Victoria Falls. In einem kleineren Jet, der Flotte Boeing 737, geht es direkt weiter nach Victoria Falls. Kopfkino: Sind die Mitreisenden nett? Ist die Maschine pünktlich? Hat es mein Koffer in dem ganzen Gewusel in Addis auch nach Victoria Falls geschafft? Bei Ankunft und nach einer problemlosen Einreise nach Simbabwe kann ich alle Fragen mit „Ja“ beantworten. Nun geht es los. Gica Rodrigues, von International Travel Partners, und Matthew Nesbitt, von Imvelo Safaris, begrüßen uns herzlich. Mit mir reisen sechs sehr nette Damen. Da kann sich Matthew die kommenden Tage ja nur wohlfühlen als Hahn im Korb. Die Fahrt geht in die ca. 30 Minuten entfernte Gorges Lodge. Unser erster Übernachtungsstopp. Die Manager Debbie & Chris begrüßen und herzlich. Es gibt ein leichtes Mittagessen und wir schauen uns die Lodge an, die aus Little Gorges & Gorges Lodge besteht. Warum heißt die Unterkunft Gorges Lodge? Nun weiß ich es. Die Aussicht tief in die Batoka-Schlucht ist atemberaubend. Der Blick ist einfach unbeschreiblich. Nachmittags, um Punkt 17.00 Uhr, kreisen die beiden Black Eagles (Schwarz Adler) über die Schlucht, immer auf Suche nach Beute. Ein unbeschreiblicher Anblick, die Vögel im schönen Licht des Sonnenuntergangs beobachten zu können. Natürlich wird ein großes Teleskop zur Verfügung gestellt.
Den Abend lassen wir alle an einer großen Tafel, im üppigen Garten der Gorges Lodge, ausklingen. Für unser leibliches Wohl, bei einem traditionellen Braai, ist gesorgt.
Anschließend freue ich mich nur noch auf mein Bett – was ein Tag. So viele Eindrücke auf einmal. Das muss erstmal verarbeitet werden

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02.05.2018: Elefanten mögen den Swimming-Pool der Nehimba Lodge
Noch vor dem Aufstehen sitzen wir, mit unseren gepackten sieben Sachen, an der langen Frühstücks-Tafel der Lodge. Rührei, Omelette, Müsli, Toast, alles was das Herz begehrt, steht liebevoll zur Verfügung. Ehe wir uns versehen, sitzen wir auch wieder, voll bepackt, in unserem Fahrzeug und verlassen Gorges Lodge. Ziel sind die Viktoria-Wasserfälle, damals Mosi-oa-Tunya, Rauch – der donnert, genannt. Am Eingangstor werden, gegen eine kleine Gebühr, Regencapes ausgeliehen. Ein Bild für die Götter. Wir sehen aus, wie sechs schwarze Pinguine, die im Regenwald hintereinander her watscheln.  So etwas Beeindruckendes, wie die Viktoria-Wasserfälle, sieht man nicht alle Tage. Der Zambezi-Fluss donnert an der höchsten Stelle, an den Rainbow Falls, 107 m in die Tiefe. Wie an einer Perlenkette hintereinander gereiht, laufen wir durch den Regenwald und bewundern die mächtigen Wassermassen, sofern es die Sicht zu lässt. Ich traue mich nicht, meine Kamera zu benutzen, weil es extrem nass war. Trotz des Regencapes bin ich bis auf die Knochen nass. Aber das Gute in Afrika ist ja bekanntlich, es scheint dort fast immer die Sonne und die Sachen sind anschließend genauso schnell trocken, wie sie nass geworden sind.

  

 

Schnell getrocknet und dann weiter. Wir fahren in unserem Fahrzeug etwa 1,5 Stunden zum Einfahrtstor „Sinamatella“ zum Hwange Nationalpark. Dort wartet schon unser Guide Brendon von der Nehimba Lodge auf uns. Schnell Fahrzeug gewechselt und Taschen verstaut geht es auf einer 3,5 stündigen Pirschfahrt durch den Norden des Nationalparks, der halb so groß ist, wie Belgien. Dort leben etwa 46.000 Elefanten. Unterwegs machen wir einen Stopp auf dem Camping-Platz von Mondavu und genießen unser Mittagessen mit herrlichem Blick auf den See, in dem viele Hippos und Krokodile die Mittagshitze aushalten. Während der Fahrt sehen wir immer mal wieder Zebras, Elefanten und viele Vögel. Nun sind wir in der Nehimba Lodge angekommen. Das Gebiet im Northern Hwange ist Busch-Savanne und daher relativ dicht bewachsen. Die neun Zelt-Chalets sind um ein Wasserloch gebaut. Elefanten sind dort täglich anzutreffen und trinken das Wasser aus dem kleinen Swimming-Pool, der sich direkt vor der Terrasse des Camps befindet. „Ja, Ja, tägliche Besucher, das sagen sie immer – denke ich mir still und heimlich. Schnell eingecheckt und schon sitzen wir alle wieder in voller Montur im Fahrzeug. Nachmittagspirschfahrt steht auf dem Programm. Juhu endlich wieder sitzen schmunzeln wir. Eine huckelige Fahrt durch die dichte Busch-Savanne steht bevor – Busch Massage – vom Feinsten. Uns erwartet ein herrlicher Sundowner im Busch. Getränke und kleine Snacks werden liebevoll bereitgestellt. Brendon erzählt uns Interessantes über das Leben der Tiere, die in dieser Region leben. Faszinierend, was er alles weiß….
Wir fahren zurück zum Camp. Bei Ankunft fallen uns allen beinahe die Augen aus dem Kopf. Elefanten, gleich vier auf einmal, stehen versammelt um das Wasserloch und sind am Trinken. Ich wusste gar nicht mit welcher Kamera ich zuerst Fotos machen sollte. Unfassbar. Unser Abendessen wird glücklicherweise oben auf dem Holzdeck des Camps serviert. So können wir die ganze Zeit die Dickhäuter beobachten. Ein Elefant kommt tatsächlich zum Pool und tunkt seinen Rüssel in den Pool. Voller Begeisterung ist mein Essen nun leider kalt, aber egal, so nah war ich einem Elefanten noch nie, vielleicht drei Meter? Unglaublich, von da an, nehme ich meinen Gedanken bezüglich der Elefanten-Sichtung im Camp, den ich bei Check-in hatte, zurück. Genial.

  

03.05.2018: Auf Schienen durch den Busch
Wake-up Call pünktlich um 05.30 Uhr. Eine halbe Stunde später spaziert ein Teil der Gruppe mit Kameras gewappnet zu Fuß durch den Hwange Nationalpark. Interessant all die kleinen Dinge des Busches zu erleben, die man während einer Pirschfahrt gar nicht mitbekommt. 1,5 Stunden marschieren wir durch den Busch, es kommt mir vor, als wären es nur 20 Minuten. Tolle Eindrücke, neues Wissen und dutzende neue Fotos – was ein Erfolg.
Nach Rückkehr zum Camp erwartet uns ein leckeres Frühstück. Dann sitzen wir auch schon wieder im Fahrzeug. 2,5 Stunden geht es pirschend durch den Park. Ziel ist Dete, eine kleine Dorfgemeinschaft im Hwange Nationalpark, mit einem kleinen mini Bahnhof. Dort angekommen kommt es mir vor, eine Zeitreise zurück ins Jahr 1904 unternommen zu haben. Die Zeit ist dort stehen geblieben. Aber mitten auf den Gleisen steht er, der kleine Elephant Express, der exklusiv den Gästen der Imvelo Lodges zur Verfügung steht. Mittagessen erwartet uns im Zug bevor dieser seine zweistündige Fahrt gen Süden aufnimmt. Insgesamt ist die Strecke 120 km lang. Wir fahren aber „nur“ 86 km bis nach Ngamo. Eine Pirschfahrt auf Schienen, das erlebt man sicherlich nicht alle Tage. Es ist großartig immer und immer wieder sehen wir Tiere an und auf den Gleisen stehen und sitzen und machen regelmäßige Fotostopps. Jeder aus der Gruppe darf den Zug sogar selbst fahren. Passend dazu bekommen wir Kapitäns Mützen aufgesetzt und dürfen das Signal-Horn, so oft wir wollten, betätigen. Man kann sich vorstellen, wir laut dieser Spaß plötzlich wurde. Anschließend waren auch erst keine Tiere mehr zu sehen. Kein Wunder, die Paviane waren wohl etwas verwirrt und konnten dieses krachmachendes Etwas nicht wirklich zu ordnen. Um sie nicht weiter zu verwirren, überlassen wir wieder dem Zugführer das Kommando. Wir kommen in Ngamo an und unser Ranger der Bomani Tented Lodge wartet schon auf uns. Sibs ist sein Name. Pirschend geht es zum Camp. Unterwegs, zum Sonnenuntergang, zeigt uns Sibs vier junge Löwen, die faul im Gras liegen und darauf warten, dass die Eltern mit Beute heimkommen.
Wir kommen in der Bomani Tented Lodge an und beziehen unsere Zelte. Leider ist es schon stock finster, sodass Fotos schwierig sind. Was für ein Ausblick, offenen Gras-Savanne soweit das Auge reicht. Das komplette Gegenteil von dem Gebiet, in dem Nehimba liegt. Wir lassen den Abend gemütlich beim Abendessen am kleinen Pool ausklingen. Gute Nacht.

04.05.2018: Es wird gelacht und laut gesungen
Wie gewohnt, frühes Aufstehen, Frühstück und Pirschfahrt. Heute Morgen sehen wir einen Geparden, der sich auf den Gleisen bequem gemacht hat und sich sonnt. Was für ein herrliches Bild für uns. Der Gepard sieht auch recht zufrieden aus, schließlich hat er von dort oben einen perfekten Überblick. Anschließend machen wir einen kurzen Stopp am „Look-Out“ der Lodge. Ein kleiner Raum, der in die Erde gebaut wurde, sodass man auf Augenhöhe mit dem davor liegenden Wasserloch ist. Viele Tiere, besonders Elefanten, Löwen und Büffel lieben diese Wasserstelle und sind regelmäßige Besucher. Nur heute leider nicht….Egal, wir fahren weiter. Es erwartet uns eine ganz besondere Aktivität. Eine Aktivität, die Imvelo Safari Lodges, ausmacht. Sie unterstützen finanziell die umliegenden Dörfer und bauten Schulen für die Kinder, bilden Lehrer aus uns sorgen sich um regelmäßige ärztliche Versorgung für jeden. Die Mitarbeiter in allen Lodges sind Bewohner der Dörfer, die Imvelo unterstützt. Zu Beginn dieses Projekts unterrichteten sie die Menschen, was überhaupt Tourismus sei und wie wichtig er sei. So lernten sie, dass sie das Wildlife schützen müssen, statt es umzubringen. So konnten diese Menschen gut integriert werden und verstehen, wie wichtig Wildlife für den Tourismus, und somit auch für ihre Existenz ist. Wir besuchen das Dorf und schauen uns die Schule an. Die Kinder hatten zwar Ferien, sind aber trotzdem zur Schule gekommen, um uns zu zeigen, wie stolz sie auf ihre Schule sind. Die Kinder tanzen und singen. Das Highlight der Kinder ist, dass Sie mit uns im offenen Geländewagen fahren dürfen. Das erleben sie auch nicht alle Tage und die Gesänge, während der Fahrt, wurden immer und immer lauter. Was für ein großartiges Erlebnis. Bevor wir die nächste Lodge erreichen haben die Mitarbeiter von Camelthorn Lodge ein Busch-Mittagessen organisiert inklusive Busch-Massage. Jeder von uns wurde von mit einer Rückenmassage mit Blick in den Busch, verwöhnt. Anschließend geht es zur Camelthorn Lodge, die in einer wieder ganz anderen Landschaft als Nehimba und Bomani liegt. Die Villen der Lodge, sind gefühlt dreimal so groß, wie die Wohnung, in der ich Zuhause wohne, liegen in einem dichten Busch-Wald. Ich bin begeistert, sehr schick. In diesen Villen wohnt man nicht, man residiert dort, denke ich mir immer und immer wieder. Abendessen wurde unter dem Sternenhimmel im Garten der Lodge serviert. Nach einem langen Tag falle ich erschöpft ins Bett. Diese bislang vier vergangenen Tage müssen erst einmal verarbeitet werden – unfassbar.

 

 

 

05.05.2018: Bitte nicht die Viktoria-Wasserfälle herunter sausen
Nun habe ich meinen Rhythmus gefunden und bin sogar schon vor dem Wake-Up Call um 05.30 Uhr so fit, dass ich Bäume ausreißen könnte – naja fast.
Routine Ablauf: Frühstück, Pirschfahrt, Check-out. Heute verlassen wir die Region im südöstlichen Teil des Hwange Nationalparks. Dieses Mal teilen wir uns den Zug mit einer Gruppe von Agents aus Amerika. Pirschend geht es gen Norden, wo wir nach zwei Stunden den kleinen Bahnhof Dete erreichen. Unser Transfer steht schon bereit. Wir verlassen den Hwange Nationalpark und erreichen nach etwa zwei Stunden die absolut unbeschreiblich schöne Zambezi Sands River Lodge, direkt am Zambezi gelegen. Heute wird es sportlich. Eine Kanu-Tour auf dem wilden Zambezi Fluss steht auf dem Programm. Als wir das Ufer erreichen, von wo aus wir starten, zählen wir vier Kanus, aber nur drei Guides. Wie im Gottes Namen soll das funktionieren, wenn sich immer ein Guide mit einem Reisenden ein Kanu teilen soll? Schnell wird uns bewusst, dass sich wohl zwei Damen alleine ein Kanu teilen werden. Und wie es denn so ist, habe ich das Glückslos gezogen. Nun bin ich nervös und ehrlich gesagt habe ich ein bisschen Angst. Schließlich ist die Strömung und Fließgeschwindigkeit extrem und ist das Zuhause von Hippos und Krokodilen. Aber OK denken wir uns, wird schon nicht so dramatisch sein. Da meine Mit-Paddlerin bereits erste Erfahrung auf heimischen Flüssen in Deutschland hatte, ist sie zum Kapitän auserkoren worden und ich nahm die Rolle des Matrosen an. Na dann los. Hoppala ist das schwierig, mit dem Kanu auf dem Fluss zu paddeln. Kaum zu glauben, aber es gibt tatsächlich Wellen auf dem Fluss. Wir sind also von oben bis unten Nass – schon das zweite Mal während der gesamten Reise. Die größte Herausforderung ist jedoch, dass Kanu zum Ufer zu steuern, wenn wir unsere Lodge erreichen. Es ist sehr anstrengend, doch wir haben es mit Bravour gemeistert. Anfangs hatte ich schon Angst, mit dem Kanu die Viktoria-Fälle herunter zu rauschen oder gegen ein Nilpferden zu fahren, aber alles hat bestens funktioniert. Belohnt werden wir später mit einem leckeren Abendessen unter dem Sternenhimmel. Den Abend lassen wir gemütlich am Feuer ausklingen.

06.05.2018: Bye Bye Imvelo
Nach knapp einer Woche, aber einer gefühlten Ewigkeit, ist heute der letzte Tag dieser wunderschönen Reise. Diese beginnt wieder mit einem frühen Weckruf und Frühstück. Heute unternehmen wir einen Spaziergang durch den Busch. Wir entdecken Spuren von einem Leoparden, Hyänen und sogar frische Löwenspuren. Glücklicherweise bleibt es bei den Spuren und wir haben die Tiere nicht live gesehen. Nach zwei Stunden erwartet uns ein herrliches Busch-Frühstück direkt am Fluss, wo auf der anderen Uferseite, Krokodile schlummern.
Wir erreichen das Camp, packen unsere sieben Sachen und verabschieden uns. Uns allen fällt es nicht leicht, denn es ist wirklich eine ganz tolle Tour mit sehr netten Leuten gewesen. Aber zu Ende war die Reise nach Simbabwe noch nicht. Zusammen mit meiner Kanu-Partnerin werden wir ins The Victoria Falls Hotel gefahren, wo wir eine Nacht verbringen. Doch bevor wir dort den legendären Service genießen, wird fleißig gearbeitet. Sight Inspections stehen auf dem Programm. Insgesamt schauen wir uns zehn Unterkünfte an. Anschließend kehren wir zurück zu unserem Hotel und lassen den Abend im „The Look Out Café“ entspannt ausklingen. Von dort hat man einen herrlichen Blick auf die Brücke, die Sambia und Simbabwe verbindet. Leider war es stockfinster, aber die Brücke wird in allen Farben beleuchtet.

 

07.05.2018: Auch in der Nähe von Livingstone gibt es viele Lodges…
Letzter Tag und Arbeitstag. Frühstück im The Victoria Falls Hotel. In der Lobby wartet schon unser Fahrer, der uns nach Sambia bringt. Heute besuchen wir einige Lodges und Camps auf der sambesischen Seite. Die Einreise nach Sambia verläuft schnell und problemlos. Das Kaza Univisa kann ich für jeden Reisenden nur empfehlen, der Sambia und Simbabwe bereisen möchte. Zusätzlich wäre sogar noch ein Tagesausflug nach Botswana möglich. Gemütlich spazieren wir, zu Fuß, über die Brücke, die Simbabwe mit Sambia verbindet. Unser Fahrer fährt mit dem Auto schon mal vor.
Sechs Unterkünfte warten unweit von Livingstone auf uns. Gegen Nachmittag erreichen wir unsere Lodge, wir übernachten im Victoria Falls Safari Club, etwa 10 Min. von den Wasserfällen, im Zambezi Nationalpark, entfernt. Wir lassen diese unglaublich schönen und informativen Tage bei einem Helikopter-Flug über die Viktoria-Wasserfälle ausklingen. Zwar dauert unser Flug „Flight of Angels“ nur 12-13 Minuten aber reicht vollkommen, um herrliche Fotos zu machen.

08.05.2018: Die Zeit vergeht wie im Flug
Nun heißt es Abschied nehmen. Mir kommen die vergangenen Tage vor, als lägen diese schon Wochen zurück. Es waren sehr viele Eindrücke, die man erlebt hat. Mit Reisepass in der linken und Board-Karte in der rechten Hand betrete ich das Flugzeug, auf den Weg von Victoria Falls über Gaborone nach Addis Abeba. Nach insgesamt sieben Stunden erreiche ich wieder den etwas chaotischen Flughafen in Addis Abeba und bin sehr froh, dass ich nur 1,5 Stunden Zeit zum Umsteigen haben. Etwas erschöpft setze ich mich auf meinen Platz. Glücklicherweise ist der Flug nicht ausgebucht und ich habe eine ganze dreier Reihe für mich allein. Die Sitzreihe wird zu meinem Bett. Lange dauert es nicht und ich falle in einen tiefen Schlaf. Nach 6,5 Stunden Flugzeit erreiche ich Frankfurt und frage mich, wo all die wilden Tiere, die Herzlichkeit der Menschen und das Busch-Feeling geblieben ist? Um all das wieder zu erleben, werde ich mich so schnell es geht, wieder auf den Weg ins südliche Afrika machen – oder vielleicht auch mal ins Östliche Afrika? We will see.

vor 1 Jahr

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