Tansania (Teil 2) von Celina Schuricht

29.07.2017


Tag 5 – Tarangire Nationalpark

 

Pünktlich um 09.00 Uhr steht der große Geländewagen unserer Safariagentur vor der Tür.

Waziri – stellt sich unser Driver/Guide mit breitem Lächeln vor, mit dem wir die nächsten sechs Tage verbringen werden. Das Gepäck wird verladen und schon geht es los in Richtung Tarangire Nationalpark. Die etwa 3,5-stündige Fahrt ist alles andere als langweilig. Nachdem wir die vollen Straßen und das bunte Treiben von Arusha verlassen haben, fahren wir durch kleine Dörfer und weite Landschaften. Neben der Straße treiben die Massai, unverkennbar durch ihre rote Kleidung, Kuh- und Ziegenherden zu Wasserlöchern und wir lernen zum Beispiel die hiesigen Bienenstöcke kennen, die in etlichen Bäumen hängen. Sowieso versorgt uns Waziri mit vielen Informationen über das Leben der lokalen Bevölkerung und alles was wir sonst noch wissen wollen. Umso schneller kam der Zeitpunkt, an dem wir schließlich von der Hauptstraße abfahren und einem naturbelassenen „Off-road“ Weg zum Burunge Tented Camp folgen.

Nach einer herzlichen Begrüßung, dürfen wir unser Zelt-Zimmer beziehen. Wir staunen über den tollen Blick von unserer Terrasse auf den Burunge-See. Unser Zimmer bietet alles was das Herz begehrt und wir fühlen uns sofort wohl. Die Betten sind groß und gemütlich, eine Station für Kaffee und Tee steht bereit und das Badezimmer ist direkt an unser Zelt angeschlossen. Die Zeltwand ist unterbrochen durch große Fenster, die nur durch ein Moskitonetz verschlossen sind – man ist Teil der tollen Umgebung und bekommt richtiges Afrika-Feeling. Zum anschließenden Mittagessen auf der großen Hauptterrasse gibt es leckere Kisuaheli-Küche. Dazu gehört zum Beispiel Ugali (Maisbrei) und Samosa (gefüllte Teig-taschen).

Danach wird es ernst – wir fahren in den Tarangire Nationalpark. 20 Minuten dauert die Fahrt zu einem weniger besuchten Nebeneingang. Mir fallen sofort die vielen Affenbrotbäume ins Auge, aber auch hohe Kakteen und natürlich die typischen Schirmakazien. Vereinzelt sehen wir Gazellen – Grant- und Thompson, sowie einige Zebras. Waziri zeigt uns zwei junge Löwen, die im hohen Gras liegen. Wir haben Glück, denn sie haben sich nicht sehr gut versteckt und wir kommen ganz nah ran. Während wir aufgeregt fotografieren, sind die schläfrigen Löwen nur gelangweilt. Sie nehmen uns kurz zur Kenntnis und lassen sich nicht weiter stören.

Wir fahren weiter in Richtung Tarangire Fluss. Natürlich habe ich meiner Mutter und Oma erzählt, dass in der Trockenzeit viele Tiere am Fluss sind, um zu trinken. Aber wie viele es wirklich waren übersteigt meine Vorstellungen. Es ist beeindruckend. Alles tummelt sich am Fluss: Elefanten, Giraffen, Zebras, Gazellen, Gnus und Löwen. Man kann gar nicht genug Tierszenen festhalten.  Zurück im Camp lassen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Laleni salama – Schlaft gut!

 

 


 

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